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Autor Mitteilung
Gesendet: 12:35 - 04.08.2005

Mag sein,das ich nun wieder mal eine provokative These aufstelle, aber ich habe mir im Laufe meiner Recherche einige Gedanken über Chronische Zystitis und IC gemacht. Ich habe sehr viel darüber gelesen, recherchiert und mich auch eine ganze Weile im IC-Forum aufgehalten.

Meines Erachtens ist IC keine wirklich neue, d.h. eigenständige Krankheit, sondern eine logische Konsequenz aus einer typischen Chronischen Zystitis Karriere. Ich habe zumindest noch niemanden kennen gelernt, der eine IC-Befund ohne vorangegangene Zystitis-Karriere und der bekannten Antibiotika- , Schmerzmittel- und Säuerungstherapie-Therapie durchgemacht hat.
Wenn ich meine Symptome rückblickend betrachte, dann war ich sicherlich selbst auf dem besten Weg zu einer IC.

Als ich vor ca. 2 Jahren wirklich am Ende mit meinem Latein und völlig verzweifelt war, mir kein Arzt mehr helfen konnte hatte ich die Wahl, entweder zu einem IC-Spezialisten zu gehen, was mir diverse Ärzte und Mitgleider des IC-Forums dringend empfohlen haben, oder aber einen komplett anderen Weg zu finden.
Als ich dann las, das IC angeblich sowieso nicht heilbar ist und wenn dann nur in der Anfangsphase und nur mit weiteren schweren Medikamenten und Behandlungsmethoden gelindert werden kann, wollte ich mich mit dieser Krankheit nicht abfinden.

Machen es sich die Ärzte nicht furchtbar einfach, zu behaupten, dass IC nicht heilbar sei? Das bedeutet doch für Ärzte die perfekte Spielwiese: Keinerlei Erwartungen seitens der Patienten. Man kann jahrelang irgendwelche Medikamente beliebig an den Patienten testen, die Linderung versprechen. das das mit der Zeit tatsächlich zu einer Unheilbarkeit führt, ist für mich nicht verwunderlich. Wenn jedoch ein Arzt und IC-Spezialist seines Fachs - und so habe ich tatsächlich es dort gelesen - einer IC-Patientin ein Medikament gegen Blaseschmerzen verschreibt, welches als Nebenwirkung "Blasenentzündung" aufweist, finde ich das höchst verantwortungslos, zumal die betroffene Patientin auch prompt eine Blasenentzündung bekommen hat.
Kein Witz und keine Übertreibung, sondern bittere Realität aus dem IC-Forum.

Wenn man dann jedoch im Rahmen der IC-Behandlung jahrelang schwerste Medikamente, Antibiotika und Schmerzmittel bekommt, wer wundert sich dann noch über die IC-typischen Begleitkrankheiten wie Morbus Cron, Nervenbeschwerden, Nierenbeschwerden, Rückenschmerzen, etc. Die Frage ist doch, ob diese Krankheiten sich tatsächlich aus einer IC oder als Nebenwirkungen der Medikamente entwickeln. Ich tippe auf letzteres und gebe daher auch den Ärzten und aber auch den Patienten hier eine gewisse Mitverantwortung.
Den Ärzten, weil sie zu wenig aufklären oder mögliche Nebenwirkungen gar runterspielen.
Den Patienten, weil sie häufig lieber schnellwirkende Medikamente schlucken, als ihr Leben umzustellen, um alternative, oft etwas schwierigere Wege in eine dauerhafte Heilung zu gehen.

Ich möchte keineswegs diese schweren Erkrankungen kleinreden. Ich habe großes Mitgefühl für die Betroffenen. Ich habe es jedoch leider auch erlebt, dass ich mit meinen alternativen Erfahrungen und Heilmethoden nicht ernst genommen und im Gegenteil sogar für diese Vorschläge angegriffen wurde.
Ich denke jedoch, dass man als Betroffene, und dazu zähle ich mich auch, doch jegliche Vorschläge zumindest annehmen und prüfen sollte.

Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung heraus alle davor warnen, sich in den Teufelskreis einer Dauer-Medikamentation zu begeben, denn der führt langfristig nur zu immer größeren Problemen und Beschwerden. Ich kenne niemanden, der dadurch tatsächlich geheilt wurde. Durch Medikamente werden immer nur Symptome, aber keine Ursachen bekämpft. Denn die Ursachen für eine chronische Zystistis liegen in der Regel NICHT in der Blase, sondern in einer permanenten Schwächung des körpereigenen Immunsystems bzw. im Stoffwechsel-Ungleichgewicht des Körpers. Dies wird in erster Linie durch Antibiotika, in zweiter Linie durch eine ungesunde oder unzureichende Ernährung und Lebensweise verursacht bzw. begünstigt.

Ich empfehle daher jedem, der an einer chronischen Zystitis leidet dringend, sich frühzeitig mit alternativen Heilmethoden und gesunder, ausgewogener Ernährung zu beschäftigen, bevor es durch permanente Medikamentation tatsächlich zu spät ist.

Ich möchte auch mit dem vermeindlichen Haß oder Niedermachen oder sonstigen Beleidigungen der einen oder anderen Seite aufräumen. Das soll hier auf gar keinen Fall damit forciert werden. Es ist nur eine subjektive Meinung, die auf logischen Schlüssen aus persönlicher Beobachtung und Recherche beruht.

Liebe Grüsse
Tweetyole



Gesendet: 12:58 - 04.08.2005 | · Zitieren

Hallo Tweetyole,
ich schließe mich Deinen Ausführungen zu mehreren hundert Prozent an (im Rechnen bin ich nicht so gut...).
Einige Anmerkungen: Du schreibst
zitat:
Meines Erachtens ist IC keine wirklich neue, d.h. eigenständige Krankheit
Das ist völlig richtig. Die Krankheit wurde zuerst beschrieben im frühen zwanzigsten Jahrhundert von einem Herrn Hunner. Die Veränderungen in der Blasenschleimhaut heißen "Hunnersche Ulzera".

zitat:
Ich habe zumindest noch niemanden kennen gelernt, der eine IC-Befund ohne vorangegangene Zystitis-Karriere und der bekannten Antibiotika- , Schmerzmittel- und Säuerungstherapie-Therapie durchgemacht hat.
Ich ebenfalls nicht. Und die Ansäuerungs-Therapie ist eine der Wurzeln des Übels. Meines Wissens wird sie im vollen Bewußtsein dessen verabreicht, dass sie nicht nur nicht hilft, sondern der Nierenphysiologie völlig konträr entgegensteht. Also im Bewußtsein, dass sie den Nieren schadet. Lediglich Hausärzte möchte ich von diesem Vorwurf ausnehmen.

zitat:
Das bedeutet doch für Ärzte die perfekte Spielwiese: Keinerlei Erwartungen seitens der Patienten. Man kann jahrelang irgendwelche Medikamente beliebig an den Patienten testen, die Linderung versprechen. das das mit der Zeit tatsächlich zu einer Unheilbarkeit führt, ist für mich nicht verwunderlich.

Das sehe ich ganz genauso. Man schaue sich via PubMed oder Medline die einschlägigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen an und vergleiche die Liste der im ic-forum beworbenen Ärzte und Pharmaka damit.


zitat:
Ich möchte keineswegs diese schweren Erkrankungen kleinreden. Ich habe großes Mitgefühl für die Betroffenen.

Genauso geht es mir. Ich schwanke beständig zwischen Mitleid und einer Sauwut. Einer Sauwut deswegen, weil so etwas mit Menschen gemacht wird. Einer Sauwut aber auch, weil diese das mit sich machen lassen, statt mit einer Umstellung von Leben und vor allem Ernährung die Sache selbstverantwortlich in die Hand zu nehmen. Und das ist erfolgreich möglich. Tweetyole und ich machen es Euch vor!

Auch mit dem folgenden schilderst Du Erfahrungen, die auch ich gemacht habe:
zitat:
Ich habe es jedoch leider auch erlebt, dass ich mit meinen alternativen Erfahrungen und Heilmethoden nicht ernst genommen und im Gegenteil sogar für diese Vorschläge angegriffen wurde.
Ich denke jedoch, dass man als Betroffene, und dazu zähle ich mich auch, doch jegliche Vorschläge zumindest annehmen und prüfen sollte.

Ich wurde nicht nur angegriffen, nein der Gipfel der Perfidie war, dass man mir vorwarf, ich würde den IC-lern vorwerfen, sie seien selbst schuld an ihrer Krankheit.
Diese bösartige Argumentationsweise mir gegenüber hat Reaktionen meinerseits hervorgerufen, allerdings keinen Haß, sondern eine Bekehrungswut und Sendungsbewußtsein. Es ist, um es nocheinmal zu wiederholen, für mich unfassbar, dass Menschen so etwas mit sich machen lassen, wie dies die IC-ler tun.

Liebe Grüße
Siklinde






http://www.chronische-blasenentzuendung.de
Gesendet: 18:18 - 04.08.2005 | · Zitieren

Wo liegen die Probleme bei der Früherkennung der IC. Die IC- Association, USA hat im 2004 eine Umfrage unter Patienten durchgeführt. Die Resultate dieser Studie im Bezug auf Früherkennung sind für mich sehr überraschend. Zum Beispiel.

- 54.6% der Patienten haben 1-3 Ärzte aufgesucht bis die Krankheit richtig diagnostizieren wurde
- 29.6% haben 4-6 Ärzte aufgesucht.
- 8.2% haben 7-9 Ärzte aufgesucht.
- 3.3% haben 10 Ärzte aufgesucht
- Bei 4.4% waren es sogar 13 und mehr Ärzte


Bei der Frage nach dem Zeitraum -von den ersten Symptomen bis zur Diagnose-


- Weniger als ein Jahr 25.2%
- 1-3 Jahre 32.8%
- 4-6 Jahre 17.7%
- 7-9 Jahre 7.2%
- 10-12 Jahre 6.9%
- 13-15 Jahre 7.2%
- 13-15 Jahre 3.1%
- 16 Jahre und mehr 7.1 %


- 43.4% der Patienten wurde gesagt, dass es sich bei den Symptomen um eine Art „Einbildung“ handelt.

Ist das möglich? wenn Ja, warum?

Danke

MONDPHASE



geändert von MONDPHASE am 04.08.2005 18:19:50



Gesendet: 21:45 - 04.08.2005 | · Zitieren

hallo mondphase,
was ist denn der die tiefere bedeutung dessen, dass mehr als die hälfte der patienten nur 1-3 Ärzte brauchten, bis diese Diagnose "gefällt" wurde?
Ich bin sicher, die ICA würde sagen: Unsere Arbeit der Bewußtseinsbildung (building awareness) hat gewirkt: Jetzt brauchen die Patienten keine so lange Ärzteodyssee mehr.

Ja, und?
Was erwartet die Patientinnen? Ein Mix aus stärksten Medikamenten, der die ohnehin schwachen Nieren weiter schwächt. Was also ist mit dieser Diagnose gewonnen?
Dass 43% der Patientinnen gesagt wurde, es handele sich um Einbildung, finde ich auch erschreckend, aber aus einem anderen Blickwinkel als Du: Das ist die Standardanmerkung zu Sachverhalten, die die Schulmedizin nicht verstehen möchte. In diesem Falle: Nierenschwäche.

Hat sich mal jemand überlegt, warum vor allem Frauen an dieser Krankheit leiden? Männer haben doch auch Blasen. Und ernähren sich bei Gott noch ungesunder als wir, haben noch mehr Stress als wir (Arbeitsmarkt, Fahrstil),rauchen mehr als wir und saufen mehr als wir, arbeiten häufiger in der chemischen Industrie als wir (Chemikalien-Belastung als klassischer Risikofaktor für Blasencarcinome).
Und trotzdem haben diese "Blasenkrankheit" häufiger Frauen. Warum?

Weil man sie Frauen besser einreden kann. Deshalb. Die Strategie dazu siehst Du am Werk, wenn Du den letzten Punkt der Umfrage einbeziehst, die "Art Einbildung".
Glücklicherweise gibt es die ganz widerborstigen "bösen Mädchen" unter uns, bei denen das nicht gelang.

Ich hoffe, ich konnte Deine etwas unkritische Rezeption dieser Umfrage etwas erschüttern.
Gruß
Siklinde



http://www.chronische-blasenentzuendung.de
Gesendet: 21:50 - 04.08.2005 | · Zitieren

Hallo Mondphase,

als "Einbildung" wird grundsätzlich alles bezeichnet, wofür der Arzt keine Lösung hat, das ist kein IC-typisches Problem.

Ich glaube nicht, dass es grundsätzlich ein Problem mit der IC Früherkennung gibt, sondern ein grundsätzliches Behandlungsproblem bei chronischer Zystitis, welches dann unweigerlich zu einer IC führt.
Was glaubst du, wieviele Antibiotika-Kuren die vermeindlichen IC Patienten vor der Erkennung Ihrer Erkrankung bekommen haben? Die Symptome werden immer schlimmer und die Krankheit hat in dieser Zeit ausreichende Möglichkeiten, sich erst selbst zu bilden.
Das heißt, die meisten, wenn nicht sogar alle Patienten haben mit einer chronischen Zystitis begonnen und sich dann über den Teufelskreis in eine IC entwickelt. Ist die IC erst einmal erkannt, geht es doch weiter mit dem Teufelskreis.
Das ist das Problem mit einer "vermeindlichen" Früherkennung.

Ich würde behaupten, wenn chronische Zystitis anders behandelt würde, gäbe es auch keine, oder zumindest wesentlich weniger tatsächliche IC-Fälle.

Gruß Tweetyole



Gesendet: 21:57 - 04.08.2005 | · Zitieren

hallo Tweetyole,

Du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht:
ist
zitat:
die IC erst einmal erkannt, geht es doch weiter mit dem Teufelskreis.
Das ist das Problem mit einer "vermeindlichen" Früherkennung.

Ich würde behaupten, wenn chronische Zystitis anders behandelt würde, gäbe es auch keine, oder zumindest wesentlich weniger tatsächliche IC-Fälle.


Genauso ist es.

Wenn ich weniger widerborstig und mehr autoritätshörig wäre, dann würde ich auch die Zahl der IC-Fälle bereichern.

Nur meine starke Abneigung gegen "Autoritäten" und die noch größere gegen Unterstellungen, etwas sei psychisch bedingt, hat mich davor bewahrt.

Gruß
Siklinde



http://www.chronische-blasenentzuendung.de
Gesendet: 22:05 - 04.08.2005 | · Zitieren

hallo Mondphase,

nun würde mich aber doch interessieren, wie Du diese Umfrage, bzw. deren Ergebnisse deutest?

Was denkst Du , wenn mit der Annahme der Ärzte konfrontiert, das Ganze sei psychisch bedingt?

Empfindest Du es als Vorteil, wenn "schon" der dritte die "richtige" Diagnose stellt, aber sowieso keine Heilung möglich ist?

Bist Du zufrieden mit der Behandlung mit stärksten Schmerzmitteln und Antidepressiva, die Dich Dein Leben wie durch einen Nebel hindurch erleben lassen? Die Dich stark an Gewicht zulegen lassen? Die jeden Elan dämpfen?
Fürchtest Du nicht um Deine Nieren?
Ängstigen Dich nicht die Berichte über die Nebenwirkungen von Gerinnungshemmern?

Für eine Antwort wäre ich dankbar.
Gruß
Siklinde



http://www.chronische-blasenentzuendung.de
Gesendet: 08:34 - 05.08.2005 | · Zitieren




geändert von MONDPHASE am 05.08.2005 08:40:45



Gesendet: 08:39 - 05.08.2005 | · Zitieren

[[/b]/i]
Empfindest Du es als Vorteil, wenn "schon" der dritte die "richtige" Diagnose stellt, aber sowieso keine Heilung möglich ist?
[i]
[b]

Das macht mir Angst. Jahrelang werden Patienten auf Grund einer falschen Diagnose mit den falschen Mitteln behandelt. Und wenn die Krankheit endlich erkannt ist, ist es zu spät.



Gesendet: 08:52 - 05.08.2005 | · Zitieren

Hallo Mondphase,

ich glaube, die Sichtweise ist immer noch falsch. Ich glaube nicht, dass IC Patienten jahrelang mit den falschen Mitteln behandelt werden. Ich glaube, dass Zystitis Patienten mit den falschen Mitteln behandelt werden und sich erst daraus eine IC entwickelt.

Wenn IC dann erkannt wird, wird sie immer noch falsch behandelt, so dass natürlich eine Heilung nicht mehr möglich ist.

Welche "richtigen Mittel" sollen es denn sein, wenn es angeblich sowieso keine Heilung gibt?

Wenn die Ärzte hier etwas verantwortungsvoller handeln und Patienten etwas bereitwilliger auch aufwendigere Behandlungswege auf sich nehmen würden, als immer nur Pillen schlucken, dann könnte man den Betroffenen hier sehr viel Leid ersparen.

Gruß Tweetyole



Gesendet: 09:04 - 05.08.2005 | · Zitieren

HiHo,

Siklinde stellt sich die Frage, warum nur Frauen unter BE leiden. Mir ist da gerade so eine Frage in den Sinn gekommen:
Hat jemand von euch Zahlen wieviele Frauen BE in Ländern mit Hockerlklo haben?
Irgendwie hat es für mich ja schon den EIndruck als wäre dies eine Zivilisationskrankheit und erst in den letzten 50Jahren bei uns ein Thema geworden - oder täusch ich mich?

Gruss
Tartan



Gesendet: 13:17 - 06.08.2005 | · Zitieren

Hallo Tartan,

ich finde das eine interessante Frage, kenne aber leider keine Antwort oder Studien dazu.

Ich habe mich allerdings noch nie auf eine fremde Klobrille gesetzt und halte immer ausreichenden Sicherheitsabstand - hoffe ich zumindest.

Interessant wäre auch zu untersuchen, ob in Ländern, in denen das gute alte Bidet noch eine gewisse Tradition hat, prozentual weniger BEs auftreten.

Gruß Tweetyole



Gesendet: 16:21 - 09.08.2005 | · Zitieren

Hi Tweetyole,

mir aht sich die Frage eigentlich aus der Überlegung gestellt, dass die natürliche Pinckelhaltung ja eigentlich die Hocke ist, d.h. dabei sollte eine völlige Entleerung der Blase kein Problem sein.
Ein häufiger zu lesender Tipp ist allerding, sich möglichst aufrecht hinzusetzen.

Hm?
Haben also Frauen längst vergangener Zeiten weniger BE gehabt?

Gruss
Tartan



Gesendet: 16:36 - 09.08.2005 | · Zitieren

Hi Tartan,
so isses, das mit der Pinkelhaltung:
Das hab ich gestern gefunden, aber kennst du wahrscheinlich bereits:
zitat:

"Hovering" encourages cystitis:

The common habit of many women to "hover" over public toilet seats to urinate, has merit hygienically, but it is not squatting and can be more harmful than sitting. Research has shown that when women urinate whilst "hovering", urine is retained in the bladder. If suffering from a bladder infection or cystitis, the retained infected urine makes the condition difficult to heal.

When women squat to urinate, the urinary flow is usually noticeably stronger than when seated. The indications are that the bladder is emptied more completely when squatting than either sitting or "hovering". Even if squatting is not the complete answer, episodes of urinary tract infections will almost certainly reduce in frequency and intensity.

http://healthrewardsyou.com/goodelimination.htm


Is ne ge... Seite..! Die verkaufen so Stufen für nebens Klo.

Das mit dem häufigen Tip, "sich möglichst aufrecht hinzusetzen", könnte einen glatt wieder darin bestärken, was in Urologen-Praxen zu erwarten ist....
Nix gesundheitlich Wertvolles.

Gruss
Siklinde



http://www.chronische-blasenentzuendung.de
Gesendet: 16:41 - 09.08.2005 | · Zitieren

SCHMUNZEL!

Ich seh uns alle schon auf der Klobrille hockerln!

GRINSGRUSS
Tartan



Gesendet: 16:48 - 09.08.2005 | · Zitieren

Hi Siklinde,

den Link kannte ich nicht - ist aber super!

Schaut auch hin:
http://healthrewardsyou.com/goodelimination.htm

Eigentlich erschreckend wenn dieser Zusammenhang wirklich besteht - oder?

Gruss
Tartan



Gesendet: 20:50 - 09.08.2005 | · Zitieren

hi Tartan,

now discussion has taken a turn I really like - somewhat kinky ain't it?

I checked the link you provided and found

zitat:
The Way to Go
by Wal Bowles (nomen est omen)

Not only are we what we eat,
We're also what we don't excrete.
And if we sit instead of squat,
Retaining some of what we've got,
This putrefaction will increase,
When what we want is fast release
Of toxic waste from bowel and cell.
So, to keep our bodies well,
Squatting helps the waste to flow.
Squatting is the way to go!


Aber Spass beiseite: Die Stoffe der "putrefaction", der Fäulnis, werden von der Portalvene zur Leber transportiert, wo sie verstoffwechselt müssen und letztendlich von der Niere ausgeschieden. Das ist vor allem eine verstärkte Belastung der Niere bei Fleischessern.

If you can provide any experiences about squatting on the toilet seat and cystitis - please be shure to let me know.

take care, especially when squatting

DeepGreen
as opposed to someone only painted green superficially



Gesendet: 10:07 - 12.08.2005 | · Zitieren

Hi Ihr alle,

das klingt ja alles zu logisch - macht einem ja fast misstrauisch!
Als ich das vom Hockerlklo heut meinem Mann erzählt habe, hat der gegrinst und sich unseren Vermieter vorgestellt wie wir ihm erzählen, wir wollen eine japanische Toilette!
HiHi!
Also ich gestehe! Auf öffentlichen Toiletten hockerl ich seit ich den Artikel von Siklinde gelesen habe. Geht einfacher als gedacht und wenn wo anders die Toilette runterfällt - who cares?
...und es fühlt sich besser an!

Wow klingt das jetzt alles komisch!

Gruss
Tartan



Gesendet: 14:39 - 12.08.2005 | · Zitieren

hi tartan,

ihr wollt eine japanische Toilette?

Da ist die Firma Toto der Ansprechpartner. Das ist allerdings kein "hockerl-Klo", ganz im Gegenteil: High-Tech vom Feinsten!

Der Sitz ist vorgewärmt, beim Hinsetzen ertönt Musik, zusätzlich leichtes Wasserrauschen um die anstößigen Geräusche zu übertönen. Und zum Säubern hinterher kann man zwischen verschieden starken und verschieden warmen Wasserstrahlen wählen. In den sündhaft teuren japanischen Hotels ist selbstverständlich immer die feinste der Ausführungen installiert.
Ich würde allerdings nie eine fremde derartige "Fontäne" benutzen. Aus den Gründen, aus denen andere "hockerln".
Mein Mann hat sie auch nicht benutzt, mit dem rüden Kommentar "Ich bin doch nicht pervers!"

Gruß
Siklinde



http://www.chronische-blasenentzuendung.de
Gesendet: 15:01 - 12.08.2005 | · Zitieren

Hi Siklinde,

und schon weider muss ich schmunzeln.

Die japanischen Toiletten sind super!
Am besten finde ich die "Geräusch Prinzessin"!
Was das ist? Da wird ein Spülkastengeräusch erzeugt, sobald du eine Toilette betrittst. Das ist ganz super bei öffentlichen Papkartonwandtoiletten. HeHeHe. Da hört man die Nebenfrau nicht!

Hier ein toller Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Toiletten_in_Japan

Aber wie du dort liest hat sich das Teil erst die letzten 10Jahre wirklich durchgesetzt.

Ich meinte allerdings eine Stehtoilette (das Loch im Boden). Das ist in Japan echt super gelöst. Da muss man danach auch nix anfassen. Gibts überall so berührungslose Tasten (auch für die Geräuschprinzessin!).

Ach und die Händetrockner sind erst toll! Schwärm! Ahhhhh! Japan ist suuuuper!

Gruss
Tartan



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